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Ein Fest für alle Menschen, die das Landleben neugestalten –
zum Feiern, Austauschen, Werken, Ausprobieren und Vernetzen. 

Die Neulandgewinner sind nur ein Teil der Menschen, die jeden Tag neue, kluge und kreative Lösungen für ihre Dörfer, Regionen und Kleinstädte finden. Egal aus welcher Region Deutschlands und ob schon selbst aktiv oder noch am Suchen nach dem richtigen Anknüpfungspunkt - auf dem ÜBERLAND Festival wird es geballtes Wissen, neue Ideen, inspirierende Menschen und vor allem das gemeinsame Nachdenken über gesellschaftspolitische Fragestellungen im Großen und Kleinen geben. Und das alles in einer ganz besonderen Atmosphäre an einem Spätsommerwochenende im Kühlhaus Görlitz...

ÜBERLAND, ein Festival um...

  • sich mit anderen Landaktivist*innen zu vernetzen
  • in praktischen Workshops voneinander zu lernen oder eigenes Wissen weiterzugeben
  • in fünf Themenbereichen mit anderen Macher*innen zu diskutieren und neue Ideen für praktische Gesellschaftsveränderungen vor Ort und die Herausforderungen der Dörfer, Kleinstädte und ländlichen Regionen mitzunehmen
  • zu spüren, dass wir Teil einer immer größeren Bewegung von Menschen sind, die Dörfer und Gesellschaft mitgestalten wollen

 

Ein Festival, trotz Corona!

Schon lange träumen wir von diesem Festival und wollen trotz Corona an den Planungen für den September festhalten. Unter welchen Bedingungen das Festival stattfinden kann, lässt sich im Augenblick noch nicht vorhersehen. Deswegen planen wir eine digitale Variante gleich mit. Der Termin kann also auf alle Fälle fest im Kalender eingetragen werden, die Entscheidung werden wir Anfang August treffen.


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Ablauf

Zum aktuellen Programm

Freitag, 11.9.2020

Aufbau und Anreise

ab 15.00 Uhr: ÜBERLAND Markt - Food for soul & thought 
17.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellen der Themen
18.00 Uhr: Pecha Kucha “Netzwerke”  
ab 19.30 Uhr: Musik

Samstag, 12.9.2020

gemeinsames Frühstücksbuffet
ganztägig ÜBERLAND Markt

10.00 - 18.00 Uhr Open NEULAND: an 10 Orten gibt es parallel stattfindende Angebote zu fünf Themensträngen und zusätzliche Workshops/Aktivitäten, darunter auch

  • eine Diskussionsrunde mit Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Franziska Schubert, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im sächsischen Landtag
  • Speed Dating mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Länder, Marco Wanderwitz

 

18.00 Uhr: Pecha Kucha “Görlitz und Sachsen”
ab 19.30 Uhr: Musik und Party

Sonntag, 13.9.2020

gemeinsames Frühstücksbuffet
ÜBERLAND Markt
Tag des offenen Denkmals im Kühlhaus und mit Aktionen in ganz Görlitz


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Open Neuland

5 Themen mit euren Inhalten!

Der Kern des Festivals wird unser Open Space Format sein, mit welchem wir bereits bei unseren Open Neuland Veranstaltungen in Qualitz und Zeitz wunderbare Erfahrungen gemacht haben. Zusammen mit unseren Themenpartner*innen gestalten wir die Formate und Inhalte aus. Das konkrete Programm in den einzelnen Themenbereichen werden wir nach und nach hier veröffentlichen. 


„Großstädte“ wecken innere Bilder, „Dörfer“ auch. – Aber welche Assoziationen wecken „Kleinstädte“? Eher urban, eher rural? Wie lebt es sich dort? Und wer lebt dort? Traditionell waren sie geprägt durch das Zusammenspiel von Handwerk und Handel, durch bäuerliche Erzeugung und Verarbeitung, durch die enge Vernetzung der Stadt mit dem Umland. Sie waren Uhrmacherstadt, Hutstadt, Kurstadt, Bergbau- und Handelsstadt. 

Doch worin liegt in Zukunft ihr Potenzial? Anstatt in einem abstrakten Wettbewerb um Einwohner, Arbeitsplätze und Angebote bestehen zu wollen, gilt es, neue lokale und kleinstadtspezifische Qualitäten ausfindig zu machen. Gemeinsam wollen wir überlegen, was das Leben in Kleinstädten so besonders macht, welche spezifischen Herausforderungen es gibt und wie es auf möglichst vielfältige Weise und gemeinsam gelingen kann, noch lebenswertere Bedingungen zu schaffen.

Was ist Kleinstadt heute und was kann aus ihr werden? Seid Ihr geblieben, seid Ihr gekommen? Was sind Eure Kleinstadtprojekte? Was war überraschend, was war unmöglich, was war leichter als gedacht? Was können zukünftige Kleinstadtbewohner*innen von Euch lernen? Was sind Eure Erfahrungen und von welchem Leben in Kleinstädten träumt ihr?

Diesen Themenbereich gestalten wir gemeinsam mit: 

IKR LogoHeidrun Hiller
Institut für Kooperative Regionalentwicklung, Hochschule Neubrandenburg
Das Neubrandenburger Institut für Kooperative Regionalentwicklung (IKR) hat sich 2015 mit dem Ziel gegründet, Partnerschaften zwischen Hochschule und Region zu stärken, um gemeinsam die Herausforderungen des ländlichen Raums generell und Mecklenburg-Vorpommerns speziell zu bewältigen. Dazu nimmt es fachbereichsübergreifende Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Forschungsschwerpunkt "Nachhaltiger Strukturwandel und Umbau von ländlichen Regionen" der Hochschule Neubrandenburg wahr. Hier sind die an der Hochschule Neubrandenburg vorhandenen Kompetenzen und Aktivitäten in Bezug auf Handlungsfelder und Strategiebereiche nachhaltiger Entwicklungs-, Umbau- und Anpassungsstrategien für ländliche Regionen im Wandel gebündelt. Ergänzend werden Wissen, Erkenntnisse und Kooperationspartner aus nationalen und internationalen Forschungen und Praxisprojekten gezielt in die Region vermittelt, um Impulse für die Kommunal- und Regionalentwicklung zu geben.

 

BTULogo deutsch grau 2xProf. Dr. Nina Gribat
Fachgebiet Stadtplanung, BTU Cottbus
Das Fachgebiet Stadtplanung setzt sich in Forschung und Lehre mit Stadtentwicklungsprozessen und deren unterschiedlichen räumlichen, sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Ausprägungen auseinander.


Um aufzuspüren, was Menschen verbindet und wo die gemeinsamen Bedürfnisse liegen, hilft es, auf das ganz normale Leben zu schauen: die Zeit mit den Kindern, der Raum für die Alten, die Freude an der eigenen Arbeit, Freundesnetze, Freiräume und Heimat.  Ebenso auf die Mischung von Gemeinwohl und persönlicher Entwicklung, in der wir uns bewegen.  Und auf den Zustand unseres Lebensraumes auf der Erde. All diese Ebenen brauchen Zusammenhalt und eine gemeinsame Ausrichtung! Wie können diese entstehen und zu einem tragfähigen Ziel und Weg werden?

Die gemeinsame Ausrichtung braucht einen verbindenden Wirkungsraum, in dem der Zusammenhalt gebaut werden kann. In welchen Maßstäben ist das möglich? Was brauchen wir auf der Projektebene? Wie rückt ein Dorf näher zusammen? Ist ein Tal eine gute Kooperationsebene? Wie könnten Regionalknoten Zusammenhalt in einer ganzen Region schaffen? Und für all das brauchen wir Orte und Strukturen, in denen wir das gemeinsam gestalten können. Wie schaffen wir diese?

Wir freuen uns auf Beiträge, die Antworten auf Teile dieser Fragen haben! Auf Engagierte, die ihre Projekte, Konzepte oder Orte vorstellen möchten, in denen Zusammenhalt gebaut wurde. Und auf Menschen, die auf die eigentlich wichtigen Fragen gestoßen sind und ganz neue Sichtweisen aufspannen – aber immer zusammen, bitte! 

Diesen Themenbereich gestalten wir gemeinsam mit: 

GEN Deutschland LogoThomas Meier
GEN Deutschland mit derzeit 20 Mitglieds-Gemeinschaften und ca. 2.000 Bewohner*innen ist Teil des Global Ecovillage Network, welches seit Jahrzehnten weltweit Modellorte für ein enkeltaugliches Leben unterstützt und verbindet. Der Fokus für die Arbeit des Netzwerks ist inzwischen nicht mehr nur die Unterstützung weiterer gemeinschaftlicher Modellprojekte sondern das lokale und regionale Teilen der gewonnenen Erfahrungen für die Regeneration unserer natürlichen Lebensgrundlagen und sozialen Beziehungen sowie der Einbettung unseres ökonomischen Handelns in einen gemeinwohlorientierten und nachhaltigen Wertekanon.


In was für Landschaften wollen wir leben? Welche Landwirtschaft brauchen wir dafür?

Klimawandel, Insektensterben, Energielandschaft, Landflucht, Verlust der Artenvielfalt, Höfesterben, Monopolisierung in der Landwirtschaft, …. in was für Landschaften wollen wir eigentlich leben?  Wir brauchen neue Visionen! Diskutiert mit uns und lasst uns im Dialog kraftvolle neue Zukunftsbilder entwerfen! Mit der Diskussion um Land(Wirt)schaft wollen wir Menschen anstiften, verbinden, inspirieren und motivieren zukunftsfähige Landschaften mitzugestalten. Mit dabei sind Macherinnen und Macher, die schon mal losgelegt haben. Mit einem eigenen Landwirtschaftsbetrieb, mit einem Dorfcafé, einem Weinberg, einem Handwerker-Co-Working Space, gärtnerischen und touristischen Angeboten und vielen anderen Ideen.

Wir laden Euch ein, mit uns über Landwirtschaft, Landschaftsgestaltung, Agrarkultur, Naturschutz und Landschaftskunst ins Gespräch zu kommen. Fragt Eure Fragen, sprecht über Eure Erfahrungen, Visionen, Pläne, zeigt uns Eure Bilder der Landschaft von morgen, die ihr schon seht!

PROGRAMM

Tradition und Moderne zusammenbringen
Aufbauend auf der Erkenntnis das ein ideologisches Gegeneinander uns nicht weiterhilft und eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, wirklich nicht einfach ist, wollen wir über neue Betriebsmodelle in der Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Vermarktung für Wertschöpfung auf dem Land diskutieren.
Moderation: Susanne Schön (inter 3), Diskussion und Inputs von Heike Brückner (Urbane Farm Dessau), Anja Nixdorf-Munkwitz (Slow Food Lausitz), Silvia & David Geier (Hof Windkind), Marc Schreiber (Ernährungsrat Prignitz-Ruppin)

Mitmachen beim Stadtgut Görlitz
Je nach Stand der Arbeiten auf dem Stadtgut Mitte September kann man auf den Feldern oder der Obstplantage kräftig mit anpacken.
Claudia Ehrig, Stadtgut Görlitz

 

Diesen Themenbereich gestalten wir gemeinsam mit: 

Logo SW großWilli Lehnert
Netzwerk Bündnis Junge Landwirtschaft
Leicht wird es jungen Leuten nicht gemacht um den Einstieg in die Landwirtschaft zu finden. Dabei sind sie gut ausgebildet, hochmotiviert und haben jede Menge Ideen, wie sie gute Lebensmittel erzeugen, zu regionaler Wertschöpfung und zum Dorfleben und zur Aktivierung des ländlichen Raums beitragen können um dort neue Impulse zu setzen. 
Darum will das Netzwerk diese jungen Menschen unterstützen. Mit gegenseitigen Beratungsangeboten, Workshops, Seminaren. Ganz praktisch und nah. Auf politisch-gesellschaftlicher Ebene setzt sich das Bündnis Junge Landwirtschaft für die Interessen und Bedürfnisse angehender oder bestehender JunglandwirtInnen ein. Mit Forderungen und Positionen für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft tritt der Verein an PolitikerInnen heran und führt den Dialog für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, der Belebung des ländlichen Raums, aktive Dörfer und mehr Wertschöpfung im ländlichen Raum. Ein Schwerpunkt der Netzwerkarbeit liegt in der Region Berlin-Brandenburg.  


Das Potenzial neuer Wirkungsräume zwischen Stadt und Land

Es gibt Orte, da entsteht Neues - Durch Mut, Scheitern, Von-vorne-anfangen, Durchhalten und viel Experimentieren wie zum Beispiel mit dem Verbinden von städtischen und ländlichen Kulturen. Solche Orte können zu wichtigen Impulsgebern in der Region werden. Wir möchten den Scheinwerfer auf sie richten und fragen, was sie zu Impulsorten macht? Welche Erwartungen werden an sie gerichtet? Und was sie brauchen, um zu wachsen und fortzubestehen? 

Es gibt viele Netzwerke, die unterschiedliche Impulsorte unterstützen: Neulandgewinner, Netzwerk Zukunftsorte, Kulturhanse, Immovielien, Haus&WagenRat, Leergut, Lernorte für MorGEN, und noch viele mehr. Wir wollen die Netzwerke sichtbar machen, die Impulsorte für neue Entwicklungen stärken und fragen, wie sie wirken. Welche unterschiedlichen Unterstützungsangebote gibt es?

Das Kühlhaus in Görlitz ist ein solcher Impulsort, der wächst und wächst. Wir alle werden ihn erleben. Wenn du etwas zu diesem Thema beitragen möchtest, einen Impulsort aufgebaut hast, gerne einen fördern würdest oder in einem Netzwerk für Impulsorte aktiv bist, melde dich zu diesem Themenbereich.  

Diesen Themenbereich gestalten wir gemeinsam mit: 

Logo ZukunftsorteJulia Paaß
Netzwerk Zukunftsorte
Das Netzwerk Zukunftsorte verbindet kreative Wohn- und Arbeitsprojekte, die Leerstand im ländlichen Raum umnutzen und reaktivieren. Wir organisieren Wissensaustausch und Unterstützung für die Akteure und vernetzen lokale mit überregionalen Institutionen und Initiativen. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, möglichst viel ländlichen Leerstand in attraktive Impulsorte zu verwandeln, die soziale und wirtschaftliche Innovationen in ihrem Umfeld anstoßen und den ländlichen Raum zu einem noch lebenswerteren Ort für alle machen.


Geschichten von Transformation und von Sitzenbleibern. Von Tradition und digitalen, posturbanen Nomaden. Infrastruktur und Nazidörfern. Aufbruch und Vergreisung. Radikalem Respekt und Abwanderung. Unaufgeregten Ermöglicher*innen und Vereinzelung. Mut und kollektivem in den Seilen hängen.

Wir erleben und erzählen Landgesellschaften ganz unterschiedlich – oft voller Elan, manchmal mit Sorge, meistens mit einem Blick nach vorne. Wie sollen unsere Erzählungen der Zukunft aussehen? Welche Visionen haben wir und was brauchen wir, um sie in die Tat umzusetzen? Macht euch mit uns auf die Suche nach passenden, möglichen und unmöglichen Antworten – gemeinsam mit Akteur*innen, die auf ganz unterschiedliche Weise schon mal losgelegt haben. Denn Provinz ist da, wo man sie zulässt.

PROGRAMM

Die Akademie der Dorfhelden
Gemeinsam mit anderen Aktiven aus ganz Brandenburg können die Teilnehmenden Ideen entwickeln, wie politische und gesellschaftliche Mitbestimmung im ländlichen Raum gestärkt werden kann – praktisches Handwerkszeug auf dem Weg zur offenen Landgesellschaft. Dabei wird immer konkret vor Ort angesetzt: Die Teilnehmenden entscheiden mit, welche Fortbildungen angeboten werden – je nachdem, was sie wirklich benötigen. Lernt die Akademie und ihr Angebot kennen, nehmt Impulse für Euer Engagement und Ideen für Eure Region mit.
Ilona Tkocz, Akademie der Dorfhelden/Schloß Trebnitz – Bildungs- und Begegnungszentrum e. V.

Diesen Themenbereich gestalten wir gemeinsam mit: 

Elisabeth Schönrock, BBE
Hans Georg Feldbauer


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Gemeinsam das Festival gestalten

Mitwirkung ist erwünscht!

Wie jedes Projekt lebt auch dieses Festival durch die Menschen, die teilnehmen. Wenn so viel Engagement, Kreativität und Erfahrung zusammenkommen, soll dies erlebbar werden und das auf vielfältige Weise und durch euch. Deshalb bieten wir viel Raum für Mitwirkung und Sichtbarkeit - vom Open Space bis zum Food-Truck. Bitte weiter lesen!

Wie mache ich mit?

Im Folgenden findet ihr die Beschreibung der sechs Bereiche, bei denen ihr mitwirken könnt. Wenn ihr Lust und Ideen dazu habt, dann schreibt uns eine E-Mail und erläutert kurz, wer ihr seid und was ihr wie beitragen wollt. Bitte beschreibt auch, falls ihr besondere Anforderungen an Platz, Technik oder zeitliche Eintaktung habt.  

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Du hast etwas, was du im Rahmen unserer fünf Themenbereiche einbringen willst? In 5 Zeitfenstern gibt es an 10 Orten viel gemeinsamen Gesprächsraum. Gemeinsam mit unseren Themenpartnern haben wir fünf Themenstränge definiert, die wir gerne gemeinsam mit euch diskutieren wollen. Die Themenpartner helfen uns bei der Suche und Auswahl interessanter Beiträge und begleiten die Diskussion im Vorfeld und nach der Veranstaltung weiter. Wir freuen uns über aktive Beträge von euch! Wenn euch ein Thema anspricht und ihr dazu etwas beitragen wollt, bewerbt euch für eine Session am Samstag und bietet einen Workshop, Diskussion oder etwas ganz anderes an. 

Schreibe eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit deiner Mitwirkungsidee und zu welchem Thema du etwas beitragen willst. Die verantwortlichen Teams melden sich dann zurück und besprechen alles weitere mit dir. 


Zwei Abende, zwei Pecha Kucha Sessions. Am Freitagabend ist die “Nacht der Netzwerke”. Hier haben Netzwerke, welche zu unseren Themen und Akteuren passen, die Chance sich und ihre Arbeit vorzustellen. In unserer Pecha Kucha Session “Görlitz und Sachsen” am Samstagabend können sich Projekte, Initiativen, Vorhaben und andere Impulsgeber vom sächsischen Land vorstellen. Es soll ein buntes Bild entstehen, was es in der Region gibt und was Sachsen besonders macht - abseits der bekannten Klischees. Bewerbt euch für einen Vortrag von 20 x 20 Sekunden. 


Tun - hier & jetzt

Fledermauskästen bauen, Kompostklos zusammenschrauben, T-Shirts bedrucken, Hula-Hoop-Reifen basteln, Vokü-Rezepte ausprobieren. Wir möchten nicht nur reden, sondern auch ganz viel praktisch tun. Egal was ihr vor habt - meldet euch mit eurer Aktion. 


Wer Wie Was!

Da die Menschen auf einem Festival selten alle zusammen an einem Ort sind und sowieso dauernd den Schauplatz wechseln, wird es einen Ort geben, an dem viele Informationen zu den Teilnehmenden gesammelt werden. Plakate, Flyer, Postkarten oder andere Informationsträger von euch werden an einem Ort ausgestellt. Außerdem nutzen wir den Neulandgewinner Projektkatalog, um Steckbriefe von allen teilnehmenden Projekten und Initiativen digital und analog in einer großen Wandzeitung auszustellen. So kann sich jeder in aller Ruhe einen Überblick verschaffen, wer da ist!

Tragt euer Projekt für den Projektkatalog ein und ihr werdet Teil der Ausstellung. 

Zum Projektkatalog Eintragung Projektkatalog

Darüber hinaus wird es am Freitagabend nach dem Pecha Kucha eine “Postersession” über Netzwerke geben. Hier können zu unseren Themen und Akteuren passende Netzwerke ihre Arbeit und Unterstützungsangebote vorstellen. Dafür werden wir eine Vorlage erarbeiten.


Das große, bunte Festivalgelände und die drei Tage bieten viel Platz für kulturelle Angebote: Musik, DJ, Theater, Performance oder Gesang. Schreibt uns, was ihr beitragen wollt.


Food for soul & thought

Während der drei Tage wird es einen ÜBERLAND Markt geben – für Ideen zur Gestaltung des ländlichen Raums und für Speis & Trank mit lokal produzierte Waren. Ihr seid ein Projekt vom Lande und versorgt gerne Menschen mit leckeren, gesunden Speisen und/oder Getränken? Ihr stellt besondere lokale Produkte selbst her? Oder ihr seid eine Initiative oder Organisation, die einen Aktionsstand anbieten und betreuen möchte? Bewerbt euch um einen Stellplatz auf dem Festival. Für Initiativen, Netzwerke und Projekte gibt es auch die Möglichkeit an der Ausstellung der Akteure und Netzwerke (siehe oben) mitzumachen und sich dort mit einem Poster zu präsentieren.


Mitmach-Kampagne zum Festival

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Klimawandel, Insektensterben, Energielandschaft, Landflucht, Verlust der Artenvielfalt, Höfesterben, Monopolisierung in der Landwirtschaft, … „In was für Landschaften wollen wir eigentlich leben?“

Wir möchten zur Diskussion aufrufen und die Suche nach richtungsweisenden Zukunftsbildern vorantreiben. Was wissen wir eigentlich über die Land(wirt)schaft(en)? Welche Bilder und Annahmen leiten unser Tun? Wo gibt es Handlungsspielraum für Veränderung? Was kann jede/r von uns tun? Wissen wir, welche Landschaft unser Griff ins Supermarktregal produziert? Wir möchten bewusst machen, dass wir Landschaften nicht nur sehen, lieben …, sondern auch produzieren.

Sendet uns Eure Antwort in Form von Text oder Bild per Post oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Anmeldung und Infos zum Festival

Anmeldung

Das Festival ist kostenfrei, aber eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Gerade da die Auflagen für öffentliche Veranstaltungen im September noch ungewiss sind, wird eine Teilnahme ohne Anmeldung auf keinen Fall möglich sein. Wir rechnen damit, dass wir die Besucherzahl beschränken müssen und richten uns dabei nach den dann geltenden Auflagen. Du wirst jetzt eine Bestätigung bekommen, aber gegebenenfalls müssen wir im Vorfeld der Veranstaltung die Besucherzahl reduzieren und werden uns dann ggfs. noch einmal melden, ob eine Teilnahme möglich ist. 

Zur Anmeldung

Kosten

Der Besuch des Festivals ist kostenfrei bzw. auf Spendenbasis. Es wird ein zentrales Frühstücksbuffet geben, die weitere Versorgung muss selbst organisiert werden - entweder an Essensständen oder mitgebracht. Übernachtungsmöglichkeiten müssen ebenfalls von den Teilnehmer*innen organisiert und bezahlt werden. Auf dem Gelände des Kühlhauses gibt es günstige Möglichkeiten (siehe unten). 

Ort

Das Festival findet auf dem Gelände des Kühlhauses in Görlitz / Weinhübel statt.

Kühlhaus Görlitz
Am Bahnhof Weinhübel 2
02827 Görlitz 

Zur Kühlhaus-Webseite

Mit der Bahn bis Görlitz Hbf und von hier mit dem RB 65 Richtung Zittau bis zum Bedarfshalt Görlitz-Weinhübel. Von hier 300m zu Fuß bis zum Festivalgelände. 

Mit dem Auto über die A4 bis Görlitz, dann die B6 und die B 99 bis Görlitz-Weinhübel südlich  der Innenstadt. 

 

Kinderbetreuung

Wenn genügend Nachfrage besteht, kann am Samstag während des Open Neuland eine Kinderbetreuung organisiert werden. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob der Bedarf besteht. 

Übernachtungsmöglichkeiten

Auf dem Gelände des Kühlhauses gibt es einen Campingplatz, Safarizelte und ein Garagenhostel. 

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